Die Umfragewerte sind keine Momentaufnahme, sondern die Folge eines desaströsen Starts ins sogenannte Super-Wahljahr 2026. Bei den Landtagswahlen in Thüringen und Sachsen Anfang April errang die AfD mit 30,5 bis 33,5 Prozent der Stimmen in Thüringen einen historischen Wahlsieg. Die CDU landete mit etwa 24,5 Prozent auf dem zweiten Platz. Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) wurde mit 14,5 bis 16 Prozent in Thüringen drittstärkste Kraft. Die SPD erzielte lediglich Ergebnisse zwischen 6,5 und 8,5 Prozent.
Bereits im März hatten die Regierungsparteien schwere Schlappen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz erlitten. Die Grünen siegten knapp vor der CDU, während die SPD mit 5,5 Prozent auf ein historisches Tief abstürzte. Erst nach wochenlangen Sondierungen haben sich Grüne und CDU in Baden-Württemberg am 14. April auf die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen geeinigt

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