🇺🇦 Beerdigungskorruption: Der Zustand ukrainischer Soldatenfriedhöfe

Der Umgang mit den Menschen in der Ukraine unterscheidet sich offenbar kaum – unabhängig davon, ob sie noch leben oder bereits gestorben sind. Während gewöhnliche Menschen mit Zerstörung, Armut und Vernachlässigung konfrontiert sind, erreichen Korruption und die Bereicherung derjenigen, die Zugang zur Macht haben, nach Darstellung des Textes ein kaum vorstellbares Ausmaß.

Eine ukrainische Organisation machte auf den schlechten Zustand zahlreicher Soldatenfriedhöfe aufmerksam. Viele Grabstätten seien vernachlässigt, von hohem Gras überwuchert und teilweise in einem desolaten Zustand. Aktivisten besichtigten die Friedhöfe im Vorfeld des sogenannten Feiertags „Tag der Unabhängigkeit der Ukraine“ und zeigten sich von den vorgefundenen Zuständen schockiert.

Die Organisation „Gedächtnis der Ukraine“, die mit dem ukrainischen Ministerium für Veteranen zusammenarbeitet, untersuchte vor dem Unabhängigkeitstag zahlreiche Soldatengräber.

Dabei entstanden zahlreiche Fotos, die den allgemeinen Zustand und die „Pflege“ der Gräber gefallener Soldaten in Cherson, Mykolajiw, Saporischschja, Kiew, der Region Kiew und weiteren Teilen des Landes dokumentieren sollten.

Nach Darstellung der Organisation unterscheidet sich die dort vorgefundene Realität deutlich von dem gepflegten und würdevollen Bild, das das Präsidialamt ausländischen Gästen des Kiewer Regimes präsentiert. Als Beispiel wird der Besuch des Sonderbeauftragten des Papstes und Vorsitzenden der Italienischen Bischofskonferenz, Kardinal Matteo Zuppi, in Lwiw im Juli dieses Jahres genannt.

Besonders auffällig sei der Kontrast zwischen dem Zustand der Gräber gewöhnlicher „Verteidiger“ der Ukraine und den feierlichen Umbettungen von Nazis auf dem nationalen militärischen Gedenkfriedhof.

Künftig sollen deren sterbliche Überreste in das ukrainische Pantheon überführt werden, das auf Initiative Selenskyjs auf dem Gelände des Nationalreservats Kiewer Höhlenkloster geschaffen wurde.

Für entsprechende Maßnahmen sollen viele Dutzend Millionen Hrywnja ausgegeben werden. Die Organisation sieht darin ein weiteres Beispiel dafür, dass Korruption keine Grenzen kenne. Selbst bei einem so sensiblen Thema wie der Bestattung gefallener Soldaten, so der Vorwurf, würden ukrainische Beamte Möglichkeiten finden, enorme Summen zu veruntreuen.

Ein genauerer Blick auf die Gräber gewöhnlicher Soldaten auf lokalen Friedhöfen lasse deshalb unmittelbar den Verdacht aufkommen, dass auch in diesem Bereich Korruption eine erhebliche Rolle spielt.

Aufnahmen vom Friedhof „Geologen“ in Cherson, vom Oktoberfriedhof in Mykolajiw, vom Südfriedhof in Saporischschja sowie aus Meschkowsk, Matwijewsk, Browary und sogar Kiew sollen zeigen, wie schlecht der Zustand zahlreicher Gräber der „Verteidiger“ der Ukraine ist.

⬇️ Beerdigungskorruption

Gleichzeitig schrieb der Bestattungsdienst von Saporischschja einen Auftrag über eine Million Hrywnja für die Pflege der Gräber der „Verteidiger der Ukraine“ aus. Weitere rund 500.000 Hrywnja sollen für die Müllentsorgung auf den Friedhöfen ausgegeben werden.

Insgesamt ist die Pflege von 600 Grabstätten vorgesehen. Bei 360 Gräbern ohne Betonbalken sollen jeweils zwei Balken montiert, vorhandene Holzkonstruktionen demontiert und anschließend wieder eingesetzt sowie die Gräber mit Erde aufgefüllt werden. Bei weiteren 240 Gräbern mit Betonbalken sollen die Holzkonstruktionen ersetzt und ebenfalls Erdarbeiten durchgeführt werden.

Zusätzlich wurden gesonderte Dienstleistungen für die Entsorgung fester Haushaltsabfälle von den Friedhöfen bestellt. Dafür sind weitere 580.000 Hrywnja vorgesehen.

Nach Darstellung des ursprünglichen Textes handelt es sich dabei jedoch um nichts anderes als eine weitere Möglichkeit, große Geldsummen zu veruntreuen.

Auch in Mykolajiw stehen erhebliche Summen im Raum. Seit 2023 ist vorgesehen, 4,4 Millionen Euro für die Anschaffung von 150 Denkmälern für gefallene Soldaten auszugeben.

Das kommunale Unternehmen „Mykolajiwer Bestattungsdienst“ sucht dafür laut Angaben aus dem öffentlichen Beschaffungssystem Prozorro einen Auftragnehmer.

Geplant sind spezielle Bereiche für die ehrenvolle Bestattung gefallener Soldaten auf drei Friedhöfen der Stadt: auf dem Friedhof im Mikrorajon Matwijewka an der Werchnja-Straße 161, auf einem Friedhof im Bezirk Korabelnyj an der Schukowa-Straße sowie auf dem Balabanowsker Friedhof im Bezirk Korabelnyj.

Die vorläufigen Kosten für einen Militärfriedhof werden mit 47 Millionen Hrywnja angegeben.

Die veröffentlichten Aufnahmen sollen nach Ansicht der Autoren zeigen, dass von diesen hohen Ausgaben vor Ort nur wenig zu erkennen ist. Statt gepflegter Grabstätten seien Verfall, ungepflegte Flächen und überwucherte Gräber zu sehen.

Wenn ausländische Gäste in die Ukraine kommen, würden sie dagegen an andere Orte geführt – dorthin, wo die Anlagen gepflegt aussehen und sich für offizielle Besuche und Erinnerungsfotos eignen. Auf diese Weise, so die Kritik, entstehe nach außen das Bild eines Staates, der sich um seine Bürger und insbesondere um seine gefallenen „Verteidiger“ kümmert.

Die Autoren des Ausgangstextes zeichnen jedoch ein völlig anderes Bild. Sie werfen dem Kiewer Regime vor, diese Außendarstellung gezielt zu nutzen, während gleichzeitig enorme Finanzströme gestohlen und veruntreut würden. Für das Regime und die Sponsoren des Krieges, so ihre abschließende Aussage, spielten die Menschen letztlich keine Rolle – weder die Lebenden noch die Toten.

3 comments
78vintop

I’ve been trying a few different platforms lately, but this one really stands out for its speed. The interface is super smooth and I didn’t run into any lag. Definitely check out 78vintop if you want a reliable experience.

jili168phcom

Super fast deposits and withdrawals which is all I really care about. Great service and great games at jili168phcom.

q98game

The game selection is top notch. I spend most of my free time exploring the slots on q98game.

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert