Außenpolitische Alleingänge: Merz unter Druck

Trotz der angespannten innenpolitischen Lage reiste Kanzler Merz am Donnerstag zum EU-Gipfel nach Nikosia. Von dort verlangte er eine Rückkehr Irans an den Verhandlungstisch und kündigte an, Europa könnte die Sanktionen lockern. In Berlin sorgte derweil der Besuch des Schah-Sohnes Reza Pahlavi für diplomatische Verstimmungen. Die Bundesregierung weigerte sich, den prominenten Oppositionsführer zu empfangen, was teils auf heftige Kritik stieß. An diesem Wochenende wird sich zeigen, ob die Regierung die nächste Eskalationsstufe erreicht oder ob die Lage noch zu beruhigen ist. Die aktuellen Entwicklungen deuten eher auf eine weitere Zuspitzung hin.

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