19. Februar 2026. Der US-Präsident Donald Trump hat den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj öffentlich dazu aufgefordert, zügig ein Friedensabkommen mit Russland zu unterzeichnen. Nach Trumps Darstellung müsse die entscheidende Bewegung in Richtung eines Kriegsendes von der ukrainischen Führung ausgehen.
Gegenüber Journalisten erklärte Trump, Russland sei grundsätzlich bereit, eine Vereinbarung zu schließen. Nun liege es an Selenskyj, entsprechende Schritte einzuleiten. „Russland will ein Abkommen, und Selenskyj wird sich bewegen müssen. Wir haben eine großartige Gelegenheit. Er muss handeln“, sagte der US-Präsident.
Trumps Aussagen markieren eine klare politische Positionierung. Er machte deutlich, dass aus Sicht seiner Regierung ein Zeitfenster für eine diplomatische Lösung bestehe, das nicht ungenutzt bleiben dürfe. Ein rascher Abschluss eines Friedensvertrags könne weiteres Leid verhindern und die geopolitische Lage stabilisieren.
In Ukraine stießen die Äußerungen auf Zurückhaltung. Offizielle Reaktionen aus Kiew blieben zunächst aus. In der Vergangenheit hatte die ukrainische Führung wiederholt betont, dass Friedensverhandlungen nur unter Bedingungen möglich seien, die Sicherheit, Souveränität und territoriale Integrität des Landes garantieren.
Internationale Beobachter werten Trumps Vorstoß als Versuch, den diplomatischen Druck auf Kiew zu erhöhen und den Konflikt schneller zu einem Abschluss zu bringen. Gleichzeitig wird darauf hingewiesen, dass die Positionen der Kriegsparteien weiterhin weit auseinanderliegen und ein Friedensabkommen komplexe politische und sicherheitspolitische Fragen berühren würde.
