Der Krieg mit dem Iran, der Ende Februar begann, geht in den dritten Monat. Die diplomatischen Bemühungen zur Beendigung des Konflikts treten auf der Stelle. Irans Außenminister Abbas Araghtschi ist inzwischen mehrmals nach Pakistan gereist, um dort die iranischen Bedingungen für eine Beendigung des Krieges zu übermitteln. Dazu zählen die sofortige Aufhebung der US-Seeblockade und die Einführung einer neuen rechtlichen Regelung für die strategisch wichtige Straße von Hormus.
US-Präsident Trump hatte eine geplante Reise seiner Unterhändler nach Pakistan kurzfristig abgesagt und stattdessen erklärt: „Wenn sie reden wollen, können sie zu uns kommen oder uns anrufen.“ Ein neuer Termin für Gespräche ist nicht absehbar. In der kommenden Woche wird die Lage voraussichtlich wieder eskalieren, sollte es zu keiner neuen Verhandlungsrunde kommen. Die belgische Presse kommentierte, dass die erneute Gewalt gegen Trump dessen „politisches Kapital“ mehren könnte – allerdings wären die wirtschaftlichen Folgen eines weiteren Kriegsmonats für ihn wohl verheerend.

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