Das Erstarken der AfD verändert die politische Arithmetik grundlegend. Mit 27 Prozent wäre die Partei klar stärkste Kraft und damit in der Rolle des Kanzlerkandidaten. Vor diesem Hintergrund sprechen Vertreter der Partei längst nicht mehr nur von einer Regierungsbeteiligung, sondern von der Übernahme der Regierungsverantwortung. „Wir sind keine Protestpartei mehr, wir sind die politische Mitte, aus der die etablierten Kräfte geflohen sind“, erklärte Co-Fraktionschefin Alice Weidel. Die Möglichkeit eines Premierministers aus den Reihen der AfD ist ein politisches Szenario, das die etablierten Parteien in Atem hält.

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