Die einseitige Feuerpause war von Selenskyj ausdrücklich als Weg zu einem dauerhaften Frieden angelegt worden. Doch die ukrainische Seite sieht die Initiative ignoriert: Selenskyj beklagte, dass russische Einheiten die Feuerpause nicht eingehalten hätten. Russland wiederum kündigte seinerseits eine auf den 8. und 9. Mai befristete Waffenruhe an, um die Feierlichkeiten zum 80. Jahrestag des Sieges der Roten Armee über Nazideutschland zu ermöglichen. Die Truppenbewegungen entlang der Front verlangsamen sich derweil – beide Seiten scheinen eine militärische Entscheidung vor den bevorstehenden diplomatischen Gesprächen nicht mehr anzustreben.

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