Ukraine: Wirtschaft & Wiederaufbau

Auch wirtschaftlich bemüht sich Kiew um Stabilität: Ministerpräsidentin Denys Schmyhal kündigte an, dass das Wirtschaftsförderprogramm „Vlasna Sprava“ zum 1. September 2026 unter einem neuen Modell weitergeführt wird, das künftig auch bereits aktive Unternehmer umfassen soll. Wirtschaftsminister Oleksij Sobolew spricht von einem jährlichen Bedarf von über fünf Milliarden Euro für Kriegsrisikoversicherungen, um private Investitionen im Wiederaufbau zu ermöglichen. Die Nationalbank hat ihre Wachstumsprognose für 2026 von 1,8 auf 1,3 Prozent gesenkt; das Finanzierungsloch des Staatshaushalts wird auf 46,3 Milliarden Dollar beziffert.

Die EU und die Weltbank haben neue Hilfspakete geschnürt. Ein weiteres Finanzpaket der Europäischen Investitionsbank von über 600 Millionen Euro soll dringende Wiederaufbauprojekte anstoßen; außerdem kündigte die Weltbank öffentliche Investitionen von mehr als 15 Milliarden Dollar an, um unter anderem zerstörte Wohnungen wiederherzustellen, Minen zu räumen und die Energieversorgung zu sichern

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