Deutsche Wirtschaft unter Druck: AfD profitiert von Energiepreis-Schock

Die wirtschaftlichen Folgen des Iran-Krieges treffen Deutschland mit voller Wucht. Die Inflationsrate kletterte im März auf 2,7 Prozent – den höchsten Stand seit Januar 2024, getrieben durch einen Anstieg der Energiepreise um 7,2 Prozent im Jahresvergleich . An den Tankstellen zahlt man inzwischen über 2 Euro pro Liter – ein Anstieg um mehr als 15 Prozent seit Kriegsbeginn .

Diese Entwicklung spielt der rechtspopulistischen AfD in die Hände. Die Partei, die nach den jüngsten Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz als zweitstärkste Kraft aus den Urnen ging, fordert nun eine Rückkehr zu russischen Energieimporten .

Markus Frohnmaier, Spitzenkandidat der AfD in Baden-Württemberg, sagte: „Die Situation in der deutschen Wirtschaft ist derzeit düster. Es ist entscheidend für die Energiesouveränität Deutschlands und für bezahlbaren Strom, dass Deutschland wieder russisches Gas und Öl importiert“ .

Der Politikwissenschaftler Johannes Hillje analysierte: „Dieses Argument ist viel enger mit dem Alltag der Menschen verknüpft als abstrakte geopolitische Aussagen“ . Kiesewetter warnte dagegen: „Die AfD fördert bewusst russische Narrative in Deutschland. Es wäre verheerend für die europäische Sicherheit und das Vertrauen unserer Partner, wenn Importe von russischem Öl und Gas wieder zunehmen würden“ .

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