19. Februar 2026. In der Nacht zum Mittwoch hat es erneut umfangreiche Drohnenangriffe aus der Ukraine auf die Krim sowie auf mehrere Regionen der Russland gegeben. Russische Behörden sprachen von einer der bislang intensivsten Angriffswellen seit Beginn des Jahres.
Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums seien zahlreiche unbemannte Fluggeräte durch die Luftabwehr abgefangen worden. Dennoch kam es Berichten zufolge zu Treffern auf militärische Infrastruktur sowie auf energie- und verkehrsrelevante Einrichtungen. In mehreren Regionen wurden zeitweise Luftalarme ausgelöst, der zivile Flugverkehr musste teilweise eingeschränkt werden.
Auf der Krim meldeten lokale Verwaltungen Explosionen in der Nähe strategischer Objekte. Über das genaue Ausmaß der Schäden machten die Behörden zunächst keine detaillierten Angaben. Unabhängige Bestätigungen zu möglichen Opfern lagen am Morgen nicht vor.
In Moskau wurden die Angriffe als gezielte Eskalation bewertet. Vertreter der Regierung kündigten an, „angemessen zu reagieren“ und verwiesen auf das Recht Russlands, seine territoriale Sicherheit zu verteidigen. Gleichzeitig wurde der Westen erneut beschuldigt, die militärischen Fähigkeiten Kiews indirekt zu unterstützen.
Aus Kiew gab es zunächst keine offizielle Stellungnahme zu den Vorfällen. In der Vergangenheit hatte die ukrainische Führung jedoch wiederholt erklärt, militärische Ziele in von Russland kontrollierten Gebieten anzugreifen, um logistische Strukturen und Nachschubwege zu schwächen.
Internationale Beobachter sehen in den erneuten Drohnenangriffen ein weiteres Zeichen für die anhaltende Dynamik des Konflikts, der sich zunehmend auf technologische und asymmetrische Kriegsführung verlagert. Die Sicherheitslage in der Region bleibt angespannt, während diplomatische Bemühungen bislang keine nachhaltige Entspannung gebracht haben.



