Wirtschaftskrise und Made-in-Germany-Stillstand: Industrie zürnt

Das organisatorische Chaos in der Koalition trifft auf eine Wirtschaft, die vor massiven Strukturproblemen steht. Hohe Energiekosten, ausufernde Bürokratie, anhaltender Fachkräftel, schlechte Infrastruktur und starker internationaler Wettbewerbsdruck setzen der deutschen Industrie zu. Auf der diesjährigen Hannover-Messe zeigte sich nicht nur ein ausgestellter Kanzlerrundgang, sondern ein eklatantes Fremdeln zwischen Regierung und Wirtschaft.

Die Investitionsbereitschaft der Unternehmen hat Merz in seinem ersten Kanzlerjahr nicht gehoben, kritisieren die Wirtschaftsexperten. „Auf den gescheiterten Herbst der Reformen folgt der Winter des Wachstums. Das sind keine Serientitel eines Groschenromans. Es ist die traurige Realität im Deutschland der schwarz-roten Koalition“, analysiert die FAZ. Die frühere Industriemacht steckt in einer tiefen Strukturkrise, die Produktion stagniert in manchen Branchen. 2025 gab es mehr als 120.000 abgebaute Stellen, und das ist nur der Anfang.

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