Trumps Zustimmungswerte sind auf ein neues Tief gesunken. Mehrere Umfragen – darunter Reuters/Ipsos, AP-NORC und NBC News – zeigen seine Zustimmungsrate im Bereich von 37 Prozent, die Unzufriedenheit liegt bei etwa 60 Prozent. Die Entscheidung zum Krieg gegen Iran wird von 67 Prozent der Amerikaner abgelehnt. Besonders dramatisch ist der Absturz bei jungen Wählern: 76 Prozent der 18- bis 29-Jährigen lehnen ihn inzwischen ab.
In Virginia eskalierte der innenpolitische Konflikt, als Trump das dortige Ergebnis einer Abstimmung über die Neugliederung der Wahlkreise öffentlich als „manipulierte Wahl“ anprangerte – eine Behauptung, die von Kritikern als erneuter Versuch gewertet wurde, das Vertrauen in demokratische Prozesse zu untergraben.
Mit Blick auf die Kongresswahlen im November zeichnet sich bereits jetzt ab, dass die Republikaner mit erheblichen Verlusten rechnen müssen. Der S&P 500 Index reagierte nervös auf die neuesten Entwicklungen und fiel am Montag um fast 600 Punkte, da die Märkte befürchten, dass die noch immer blockierte Straße von Hormus zu einem weiteren Ölpreisschock führen könnte. Das Weiße Haus bereitet derweil neue Wirtschaftshilfen vor, während die Demokraten im Kongress ihre Anstrengungen zur Vorbereitung auf die Wahlen verstärken.

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